WIEN WÄCHST 120 ARBEITERKAMMER WIEN gung) Wiens als Land und Gemeinde für den Zeitraum 2002 bis 2012. Der zeitliche Verlauf wie auch die absolute Höhe der freien Finanzspitze zeigen, dass das Stadtwachstum Wiens trotz einer leicht rückläufigen Tendenz die freien Mittel für investive Zwecke bislang nicht überstrapaziert hat. Aller- dings ist auch die starke Konjunkturabhängigkeit der Finanzsituation mit einem massiven Einbruch im Jahr 2010 in Folge Wirtschafts- und Finanzkrise erkennbar. Im Vergleich zu den Gemeinden und Ländern (ohne Wien) lag die freie Finanzspitze Wiens mit einem Niveau von 300–400 Euro pro EW bis 2009 bzw. 200 Euro pro EW im Jahr 2012 durchwegs über dem Durchschnitt. Abbildung 4: Saldo der laufenden Gebarung und Freie Finanzspitze Wiens in Mio. Euro (2013 gemäß Voranschlag) Freie Finanzspitze Wiens im Vergleich zu den Gemeinden bzw. Ländern (ohne Wien) in Euro pro EW Quelle: Statistik Austria (2013); Wien (2014); GemBon (2014); eigene Berechnungen (2014). -200 0 200 400 600 800 1,000 1,200 1,400 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Sa ldo de r la uf en de n G eb ar un g & Fr eie Fi na nz sp itz e (in M io. Eu ro , P re isb as is 20 12 ) Saldo der laufenden Gebarung Freie Finanzspitze -200 -100 0 100 00 300 400 500 600 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 in Eu ro pr o E inw oh ne r/i n ( re al, Pr eis ba is 20 12 ) Wien Gemeinden ohne Wien Länder ohne Wien