Situation von Wiener Lehrlingen im letzten Ausbildungsjahr öibf 13 IV. 2 Der subjektive LAP-Vorbereitungsgrad gegen Ende der Ausbildung Der „subjektive LAP-Vorbereitungsgrad“ wurde mit der Frage „Wie fühlen Sie sich aufgrund Ihres bisherigen Ausbildungsverlaufes auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet?“ operationalisiert. Abbildung 2: Häufigkeitsverteilung subjektiver LAP-Vorbereitungsgrad Quelle: öibf LAP-Befragung 2013. n=4.837 Die Häufigkeitsverteilung (Abbildung 2) des subjektiven LAP-Vorbereitungsgrades nähert sich einer Normalverteilung (glockenförmiges Muster) an. Der Großteil der Lehrlinge fühlt sich „mittelmäßig“ auf die LAP vorbereitet. Gleichzeitig gibt es mehr Lehrlinge, die sich „eher gut“, als Lehrlinge, die sich „eher schlecht“, auf die LAP vorbereitet fühlen. Zwischen Wien und den übrigen Bundesländern gibt es keine auffälligen Unterschiede in der Verteilung und im durchschnittlichen Vorbe- reitungsgrad. Auch die Fragestellung „Was denken Sie, inwieweit die Anforderungen der Lehrab- schlussprüfung mit Ihren beruflichen Fähigkeiten, Können und Wissen überein- stimmen?“ zielte auf eine subjektive Einschätzung der Lehrlinge ab, inwieweit die beruflichen Kompetenzen dem erwarteten Anforderungsniveau der LAP entspre- chen (Abbildung 3).