Rahmen auf. Eingangs wird eine Rückschau auf amaZone Entwicklungen seit Initiierung des Wettbewerbs geboten, danach widmet sich die quantitative Analyse des Datenmaterials der Beantwortung folgender Fragestellungen: 1. Wie viele Betriebe haben sich am amaZone Award beteiligt? Wie hat sich die Beteiligung zwischen 2001 und 2011 verändert? 2. Wie stark sind die Kategorien Klein- und Mittelunternehmen, Großunter- nehmen und seit 2008 Öffentliche und Öffentlichkeitsnahe Unternehmen vertreten und welche Entwicklungen gab es dabei in den letzten 10 Jahren? 3. Wie viele weibliche Mitarbeiterinnen arbeiten in amaZone Unternehmen? 4. Wie viele weibliche und männliche Lehrlinge arbeiten in Handwerk und Technik in den amaZone Betrieben und wie hat sich das Verhältnis in den letzten 10 Jahren verändert? 5. Wie viele weibliche und männliche Lehrlinge in Handwerk und Technik arbeiten in den amaZone Betrieben, wenn die drei Kategorien Klein- und Mittelunternehmen, Großunternehmen und seit 2008 Öffentliche und Öffentlichkeitsnahe Unternehmen miteinander verglichen werden? 6. Welche Unternehmen bewerben sich wie oft um den amaZone Award zwischen 2001 und 2011? 7. Mit welchen Lehrberufen bewerben sich Betriebe gehäuft um den amaZone Award (lässt Rückschlüsse auf die Branchen zu, welche besonders großes Interesse an der Teilnahme haben)? 8. Mit welchen handwerklich-technischen Lehrausbildungen werden Betriebe durch den amaZone Award prämiert? Welche Häufungen gibt es? Das dritte Kapitel diskutiert Qualitätsmerkmale für die Ausbildung von Frauen und Mädchen in Handwerk und Technik, die in Auseinandersetzung um den amaZone Award von sprungbrett Expertinnen entwickelt wurden. Leitende Fragestellung war, welche Aspekte in der Diskussion um die Preisvergabe für eine Bewertung der Lehrausbildung von Mädchen und Frauen in Handwerk und Technik in Betrieben von sprungbrett Expertinnen als besonders wich- tig erachtet wurden. Die Learnings im Feld wurden in einem weiteren Schritt festgehalten. Das vierte Kapitel gibt einen, von qualitativen Untersuchungsmethoden ge- stützten Einblick in die Erfahrungsdimensionen und Bedingungen von Frauen und Mädchen in einem als männlich konnotierten Berufsfeld. Schwerpunkte sind, welche Dimensionen von sexueller und geschlechtsbezogener Diskrimi- nierung am Arbeitsplatz in den Narrationen der Auszubildenden sichtbar werden, welche geschlechtsspezifischen Erfahrungen die befragten Frauen und Mädchen in der Phase der Lehrstellensuche machten und welche Facetten der vergeschlechtlichten innerberuflichen Arbeitsteilung die Chiffre »Körperkraft« entfaltet. Das fünfte Kapitel schließt mit einem Resümee und bietet Handlungsanlei- tungen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in handwerklich technischen Lehr- ausbildungen. 1.1.4. Grenzen der Untersuchung Die durch Befragung bei Betriebsbesuchen erhobenen Rohdaten von Bewer- berInnen um den amaZone Award wurden zwischen 2001 und 2010 dezidiert nicht für wissenschaftliche Analysen gesammelt. Im Fokus war vielmehr die Messung des Qualitätsgrades der frauen- und mädchenförderlichen Gestaltung 5»Ich glaub, sie wissen halt, dass wir Mädchen sind« Wien, Dezember 2011