Wieser (Schlögl et al. 2010:9) rekurriert und um die Spalte empfohlene Maß- nahme für die Lehrausbildung erweitert. Das Besondere an dieser tabellarischen Darstellung ist die Zusammenschau dreier organisatorischer Ebenen: Der Makro-, der Miso- und der Mikroebene. Die Makrobene bestimmt wesentlich die Qualität des Ausbildungssystems, indem sie Mechanismen der Systemsteuerung sowie Leistungen der Berufs- bildung im Rahmen des Bildungs- und Beschäftigungssystems implementiert. Auf der Mesoebene befassen wir uns mit Fragen zur Qualität von Ausbildungs- einrichtungen – im konkreten amaZone Kontext sind das Betriebe, es könnten aber auch Berufsschulen, oder überbetriebliche Ausbildungsstätten sein. Hier ist der Ansatzpunkt von Steuerungs- und Qualitätsmanagementprozessen. Die Mikroebene nimmt Bezug auf die Qualität des Lehr-Lernverhältnisses und damit auf jenen Bereich, in dem Mädchen und Frauen in Lehrausbildung in unmittelbare Interaktion mit ihrem Umfeld treten (vgl. Weiß 2010: 18f). Abbildung 10 übernimmt die Ebenendarstellung von Schlögl et al. (2010) und erweitert diese um die Spalte empfohlene Maßnahme in der Lehrausbildung: »Ich glaub, sie wissen halt, dass wir Mädchen sind« Wien, Dezember 2011 28 Abbildung 10