Diesmal strotzen unsere „Wirtschaftspolitik-Standpunkte“ nur so vor Ener- gie! Und das in vielerlei Hinsicht: Die ersten drei Beiträge befassen sich mit dringend notwendigen Investitionen für eine effizientere und umweltgerech- tere Energiepolitik, mit Preisen für Gas und Strom sowie mit dem Nah- und Fernwärmemarkt, der immer größer wird, aber dennoch Vieles im Dunkeln lässt, sowohl bezüglich der Preise als auch der Vertragsstrukturen. Überdies verfügen hier die VerbraucherInnen über zu wenig Rechte – noch weniger als im Strom- und Gasbereich. Viel Energie kosten – in anderem Sinne – auch Umstrukturierungen in Unternehmen, die mittlerweile in Österreich zum Berufsalltag geworden sind. Und hier stellt sich die Frage, ob es denn nicht vernünftiger wäre, die Energien in eine bessere strategische Planung von Struktur- und Prozessveränderungen zu lenken und Beschäftigte sowie Be- triebsrätInnen miteinzubeziehen, um dadurch (auch wirtschaftlich) bessere Ergebnisse zu erzielen. Mehr Energie sollte aber auch in Qualifizierungsmaß- nahmen gesteckt werden, die Beschäftigte – und damit Unternehmen – fit machen im Umgang mit neuen Technologien. Und schließlich muss auf eu- ropäischer Ebene mit voller Energie an der Stärkung der sozialen Säule der Europäischen Union gearbeitet werden, um die Gemeinschaft für alle le- benswert zu machen – das Soziale Fortschrittsprotokoll hat letztlich nichts Geringeres zum Ziel als das „Friedensprojekt Europa“ wieder zu stärken und für die Zukunft abzusichern. Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht die Redaktion 2 6 11 16 20 21 25 26