16 Abbildung 3: Interesse an der Freizeitoption (GPA-djp) Es zeigt sich, dass für das erste Jahr des Angebots über zwei Drittel aller befragten BetriebsrätInnen angaben, dass das Interesse an der Freizeitoption „deutlich“ oder „ein bisschen größer“ gewesen sei, als tatsächlich Anträge eingingen. In Betrieben wo die Freizeitoption 2014 zum zweiten Mal angeboten wurde, ging diese zusätzliche Neugierde auf rund ein Drittel zurück. Knapp die Hälfte gab hingegen an, dass sich das Interesse mit der Anzahl der eingegangenen Anträge decke. Bei den Betrieben, die 2014 erstmals die Freizeitoption anboten, meinten durchwegs alle befragten BetriebsrätInnen, dass Interesse sei „ein bisschen größer“. Es bestätigt sich hiermit also, was sich weiter oben bereits angedeutet hatte: Der Ansturm auf die Freizeitop- tion hält sich – zumindest unter der Beschränkung einer einmaligen Inanspruchnahme – im Folgejahr in Grenzen, das Interesse bleibt weiterhin vorhanden, geht jedoch merklich zurück. Ob und wie sich diese Situa- tion verändert, wenn die Freizeitoption zukünftig mehr als einmal zur Verfügung steht, wird sich erst weisen müssen. 2.1.5 Ausgeschlossene Gruppen Den einzelnen Betrieben stand es offen, individuelle Regulierungen in die Betriebsvereinbarungen aufzu- nehmen. Manche Betriebe machten davon Gebrauch, indem sie vorab bestimmte Gruppen von Arbeitneh- merInnen definierten, die von der Freizeitoption ausgenommen bleiben. Die GPA-djp wollte wissen, wie oft dies der Fall war. Tabelle 4 gibt einen Überblick.