22 Abbildung 7: FreizeitoptionsnehmerInnen je Dienstvertrag 2.1.7 Verwendung der zusätzlichen Freizeit Nachdem nun einigermaßen bekannt ist, wie viele ArbeitnehmerInnen durchschnittlich die Freizeitoption beansprucht haben und wie sich diese Menschen grob gruppieren lassen, stellte die GPA-djp als nächstes die Frage nach der Verwendung der neugewonnenen Freizeit. Wiederum wurden in der Umfrage mehrere Mög- lichkeiten zur Auswahl angeboten und die betreffende Einschätzung der BetriebsrätInnen nach „oft“, „manchmal“, „selten“ und „nie“ (bzw. „keine Angabe“) abgefragt. Das Ergebnis zeigt Abbildung 8. In Bezug auf die Einschätzungen „oft“ und „manchmal“ stechen zwei Antwortmöglichkeiten eindeutig hervor. Zusammengenommen geben 69 % der BetriebsrätInnen an, dass Angestellte mit Freizeitoption „oft“ oder „manchmal“ die neue Freizeit in Form von zusätzlichen Urlaubs- oder Brückentagen (bspw. für ein verlänger- tes Wochenende) verwenden. Am zweit häufigsten wird mit 62 % („oft“ und „manchmal“) geschätzt, dass die zusätzliche Freizeit bisher noch nicht verbraucht wurde. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass sich auf dem Freizeitoptions-Zeitkonto der betreffenden ArbeitnehmerInnen sukzessive ein Zeitpolster zur späteren Ver- wendung aufbaut.