Für den Fall der Beibehaltung der Parallelrechung könnte allein mit der Vereinfachung des Altrechts – et- wa durch die Abschaffung der Pensionsreform 2003 und der Modifizierung der Rechtslage 2003 oder durch eine maximale Vereinfachung der Pensionsre- form 2003 auf den Verlustdeckel – deutlich mehr Transparenz in der Pensionsberechnung geschaffen werden. PENSIONSVERSICHERUNG UND PFLEGE VON NAHEN ANGEHÖRIGEN (Die Pflege eines behinderten Kindes und die Sterbe- begleitung sind extra geregelt) Für die Pflege von nahen Angehörigen ab der Pflege- stufe 3 bestehen derzeit zwei Möglichkeiten der frei- willigen Versicherung: n Die Weiterversicherung in der Pensionsversiche- rung. Bedingung ist eine gewisse Vorversiche- rungszeit und die gänzliche Aufgabe der Beschäf- tigung. Beitragsgrundlage für die Weiterver-siche- rung ist das Einkommen davor. Kostentragung: 10,25 % trägt der Versicherte, 12,55 % der Bund. n Die Selbstversicherung in der Pensionsversiche- rung. Bedingung ist die erhebliche Beanspruchung der Arbeitskraft zur Pflege in häuslicher Umge- bung. Unterschied zur Weiterversicherung: Beschäftigung kann (zumindest im Ausmaß der Hälfte) beibehalten werden. Es gilt eine fixe Bei- tragsgrundlage von € 1.350,–. n Kostentragung: 10,25 % trägt der Versicherte, 12,55 % der Bund. Das Regierungsprogramm sieht nun vor, auch die Dienstnehmerbeiträge – ab der Pflegestufe 4 teilwei- se, darüber zur Gänze – zu übernehmen. Was wurde erreicht? Wünschenswert wäre eine Pensionsversicherung ab der Pflegestufe 3. Insofern stellt die (teilweise) Über- nahme der Dienstnehmerbeiträge ab der Pflegestufe 4 keine befriedigende Lösung dar. Bei gänzlicher Übernahme der Dienstnehmerbeiträge entsteht eine attraktive Wahlmöglichkeit zwischen Weiterversiche- rung bei Aufgabe der Beschäftigung und Selbstversi- cherung bei Teilzeitbeschäftigung. Aufgrund der vollen Beitragsgarantie auch für hohe Einkommen handelt es sich allerdings um eine kos- tenintensive Lösung. Ein weiteres Problem ist die Freiwilligkeit in Verbindung mit dem notwendigen Beratungsbedarf, um die Wahlmöglichkeit sinnvoll zu nutzen. Das könnte jedoch mit einer Informati- onspflicht der Pensionsversicherungsträger gelöst werden. Was fordert die Arbeiterkammer? Eine Pensionsversicherung für pflegende Angehörige ab der Pflegestufe 3 sollte das Ziel bleiben. In diesem Zusammenhang bleibt zu prüfen, ob mit einer fixen Beitragsgrundlage ein größerer Personenkreis einbe- zogen werden könnte. Linktipp: Analyse der Bundesarbeitskammer zum Regierungsprogramm: http://wien.arbeiterkammer.at/pictures/d49/Regierungsprogramm_BAK_Analyse.pdf !KTIVßIMß"ETRIEBSRAT *ETZT d'" - ITGLIED ß WERDE Nß "ETRIEBSRATßUNDß'EWERKSCHAFT %INß4EAM ßEINß:IEL (OTLINE     KOSTENLOS WWWICHBINSOWEITAT 3ERVICE UND )NFOS RUND UM DIE 5HR BIETET DIE NEUE (OMEPAGE F~R !RBEITNEHMERVERTRETER)NNEN WWWICHBINSOWEITAT &~R 'EWERKSCHAFTSMITGLIEDER BIETET DAS 0ORTAL NEBEN UMFANGREICHEN )NFORMATIONEN AUCH ZUSiTZLICHE ,EISTUNGEN6EREINFACHUNG DER "ETRIEBSRATSWAHL MIT DEM /NLINE "ETRIEBSRATS 7AHLHELFER UND EINEM 4ERMINRECHNER SOWIE DEM-ANDATSRECHNER F~R DIE "ETRIEBSRATSWAHL