6 rd. 657 Mio. Euro. Die Aktionäre profitieren von einer„Rekorddividende“ in der Höhe von 309 Mio. Euro. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 47 %. Im Segment Infrastruktur/Daseinsvorsorge konnten mit Ausnahme von Telekom Austria (-211 Mio. Euro) die im ATX notierten Konzerne Flughafen Wien AG und Österreichische Post AG im abglaufenden Wirtschaftsjahr ihr Ergebnisse ebenfalls steigern und heben in der Folge ihre Dividenden nochmals kräftig an. Auch Telekom Austria AG lässt trotz Verlust ihre Aktionäre nicht ohne den Schutzschirm einer moderaten Dividende im Regen stehen. In Summe schütten diese drei Betriebe 200 Mio. Euro aus. Die betragsmäßig höchsten Dividenden finden sich bei den beiden Unternehmen der Energie- bzw. Mineralölwirtschaft OMV AG und Verbund AG. Mit 408 Mio. Euro führt OMV AG nach wie vor die Spitze der Dividendenzahlungen an. Auch Verbund AG bringt trotz einer deutlichen Reduktion noch immer 101 Mio. Euro an Dividende auf die Waage. Während die beiden in Summe 509 Mio. Euro an ihre Gesellschafter ausschütten, haben sich die den Aktionären zurechenbaren Gewinne gegenüber dem Vorjahr drastisch reduziert und liegen in Summe bei 483 Mio. Euro. Auch mit der relativen Dividendenausschüttung – nämlich der Ausschüttungsquote – liegt die Energie- und Mineralölwirtschaft mit einer Quote von 105,3 % an der ATX Spitze. Im Immobiliensegment sind mit der Abspaltung von Buwog Group AG von der Immofinanz AG seit September 2014 vier Immobilienkonzerne im ATX gelistet. Für Buwog AG und Immofinanz AG liegen aufgrund des abweichenden Wirtschaftsjahres nur Analystenschätzungen vor. Demnach wird bei den derzeit hart umkämpften Immo-Konzernen in Summe mit einem relativ geringen Ergebnis von 135 Mio. Euro bei einer Dividende von 205 Mio. Euro gerechnet.