12 Andritz AG Der steirische Maschinenbauer Andritz konnte 2014 sein Ergebnis gegenüber dem schwachen Vorjahr wieder deutlich verbessern. Während die Umsätze um 2,6 Prozent zulegten hat sich der Gewinn mehr als verdreifacht und liegt bei rd. 210 Mio. Euro und damit noch etwas unter dem Rekordwert des Jahres 2012 von rd. 243 Mio. Euro. Für die Aktionäre bedeutet dies, dass sich die Dividenden mit 1,0 Euro pro Aktie gegenüber dem Vorjahr verdoppeln konnten. Auch im laufenden Jahr 2015 wird ein weiterer leichter Umsatzanstieg sowie eine weitere Verbesserung des Ergebnisses von der Unternehmensleitung erwartet. RHI AG Der Industriekonzern RHI hat im vergangenen Jahr um fast ein Fünftel weniger Gewinn gemacht. Dieser Ergebnisrückgang wird nicht zum Anlass genommen, die Dividendenpolitik anzupassen, sondern diese wird unverändert bei 0,75 Euro pro Aktie belassen. Für 2015 erwartet RHI aufgrund guter Auftragseingänge sowie der vom Management gesetzten Maßnahmen in dem derzeitigen makroökonomischen Umfeld Umsatzsteigerungen von 3 % sowie eine gute operative Ergebnis-Marge von 9 Prozent. Lenzing AG Der Weltmarktführer bei Spezialfasern aus Zellulose hat zwei schwierige Jahre hinter sich. Obwohl sich durch das im Jahr 2013 initiierte Sparprogramm das EBITDA (vor Abschreibungen) etwas verbessern konnte schrieb Lenzing das erste Mal rote Zahlen im neuen Jahrtausend. Abschreibungen von Firmenwerten in Indonesien und von Sachanlagen in China - zusammen 94 Millionen Euro - führten unterm Strich zu einem Verlust von 14,2 Mio. Euro. Wie auch im Vorjahr müssen trotz gesunkener Ergebnisse die Aktionäre nicht auf eine Dividende verzichten. Für das Geschäftsjahr 2014 wird in der Hauptversammlung trotz roter Zahlen 1,0 Euro pro Aktie vorgeschlagen. Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG Der Ölfelder Ausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG konnte zwar 2014 seine Umsätze deutlich anheben sowie ein gutes Jahresergebnis einfahren, musste allerdings aufgrund von Abschreibungen einen Gewinnrückgang von rd. 11 % hinnehmen. Auch hier waren Firmenwertberichtigungen der Grund für den Gewinnrückgang. Für die Aktionäre und ihre Dividende hat sich nichts geändert, diese liegt unverändert bei 1,50 Euro pro Aktie. Wienerberger AG Der Ziegelhersteller Wienerberger schreibt ein weiteres Jahr in Folge rote Zahlen und bleibt somit auch im Geschäftsjahr 2014 abermals in der Verlustzone. Die Konzernspitze spricht aber von einem sehr erfolgreichen Jahr mit einem Rekordumsatz von 2,8 Milliarden Euro und einem EBITDA von 317 Mio. Euro - wären da nicht hohe Wertminderungen von Vermögensgegenständen und hohe Firmenwertabschreibungen. Unterm Strich bleibt ein rekordverdächtiger Verlust. Nach Bedienung des Hybridkapitals erwirtschaftete der Konzern ein den Aktionären zurechenbares Ergebnis von – 202 Mio. Euro (Vorjahr -39 Mio. Euro). Trotz des konzernweiten buchmäßigen Verlusts wird die Dividende kräftig von 0,12 auf 0,15 Euro pro Aktie angehoben. Zumtobel Group Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat seine Ergebnisse in den ersten neun Geschäftsjahresmonaten 2014/15 spürbar gesteigert. Der Vorstand hält an der Guidance für das Geschäftsjahr 2014/15 fest, gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von rund drei Prozent und eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf fünf bis sechs Prozent (bereinigte EBIT-Marge 2013/14: 3,8 Prozent) zu erzielen. Die Analysten gehen aktuell aufgrund der guten Ergebnisse von einer Dividende von 0,24 Euro (Vorjahr 0,18 Euro) pro Aktie bei einem erwarteten Ergebnis von 0,54 Euro pro Aktie aus.