AK-Unternehmensmonitor 9 Note 2013 3 Ein etwas gr��eres St�ck des Kuchens Einen weitereren Indikator f�r die betriebliche Verteilungspolitik stellt das Ver- h�ltnis von Wertsch�pfung und Personalaufwand dar. Diese Relation hat sich in den letzten beiden Jahren etwas zugunsten der ArbeitnehmerInnen verbes- sert. Der Anteil des Personalaufwands an der Wertsch�pfung liegt 2013 bei 63,9 Prozent. Geschuldet ist die Trendwende weniger einer expansiven Lohn- und Gehalts- politik als vielmehr stagnierender Wertsch�pfungen. Trotz moderater Kollektiv- vertragsabschl�sse konnte der Anteil des Personalaufwands am produzierten Wert somit zu ihren Gunsten leicht verbessert werden. Ein gutes Drittel des durch die ArbeitnehmerInnen erwirtschafteten Mehrwertes d�rfen sich immer noch die KapitalgeberInnen einstreifen. Produktivit�tsverteilung: Verh�ltnis von Personalaufwand zu Wertsch�pfung pro Kopf Definition: Die Wertsch�pfung misst die Produktivit�t des Unternehmens, in dem von den Umsatzerl�sen die Vorleistungen (Materialaufwand, sonstige betriebliche Auf- wendungen) in Abzug gebracht werden. Verteilt wird die erzielte Wertsch�pfung an die AnteilseignerInnen, die Besch�ftigten, den Staat und die Fremdkapital- geberInnen. Eine Gegen�berstellung der Entwicklung von Personalaufwand und Wertsch�pfung pro Kopf bringt zum Ausdruck, ob die Besch�ftigten entspre- chend der Produktivit�tsentwicklung entlohnt worden sind. AK Beurteilung 1: Verh�ltnis steigt um j�hrlich mehr als 2,0 Prozentpunkte 2: Anstieg von 1,5 bis 1,99�Prozentpunkte 3: Anstieg von 1,0 bis 1,49�Prozentpunkte 4: Verh�ltnis bleibt gleich bis 0,99 Prozentpunkte 5: Verh�ltnis sinkt Personalaufwand in Prozent der Wertsch�pfung (pro Kopf) �nderung in Prozent- punkten zum Vorjahr Benotung 2009 64,6 3,16 1 2010 62,6 -2,00 5 2011 61,7 -0,92 5 2012 62,7 +0,95 4 2013 63,9 +1,27 3 2009 2013 64,6% 63,9%