WIEN NEU ARBEITERKAMMER WIEN 113 sind, Gemeinderatsbeschlüsse beeinflussen. Das folgende Beispiel soll hier nur einen kleinen Ein- blick geben: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrats von Zürich, vom 5. März 2014 175. Amt für Städtebau, Teilrevision der Nutzungsplanung, Zonenplanänderung, Glattbogen, Zürich- Schwamendingen, Kreis 12, Inkraftsetzung Mit Beschluss vom 11. September 2013 (GR Nr. 2012/383; Gemeinderatsbeschluss Nr. 4235 vom 11. September 2013) stimmte der Gemeinderat der Änderung des Zonenplans im Gebiet Glattbogen in Zürich-Schwamendingen zu. Gegen diesen Beschluss wurde weder das Referendum noch ein Rechtsmittel ergriffen. Die Baudirektion genehmigte die Zonenplanänderung mit Verfügung vom 11. Februar 2014 (ARE/15/2014). Somit kann die Änderung des Zonenplans in Kraft gesetzt werden. Die Baudirektion hat den Stadtrat zudem eingeladen, die Genehmigung öffentlich bekannt zu machen (§§ 6 lit. a und 89 PBG). Auf Antrag des Vorstehers des Hochbaudepartements beschliesst der Stadtrat: 1. Es wird davon Kenntnis genommen, dass die Baudirektion mit Verfügung Nr. ARE/15/2014 die Än- derung des Zonenplans im Gebiet Glattbogen in Zürich-Schwamendingen gemäß Gemeinderatsbe- schluss Nr. 4235 vom 11. September 2013 genehmigt hat. 2. Die Änderung des Zonenplans wird auf den 22. März 2014 in Kraft gesetzt. 3. Die Dispositiv-Ziff. 1 und 2 dieses Beschlusses sind durch das Hochbaudepartement im Städtischen Amtsblatt vom 19. März 2014 und im Amtsblatt des Kantons Zürich vom 21. März 2014 zu veröffentli- chen. 4. Mitteilung an die Stadtpräsidentin, die Vorstehenden des Finanz-, des Tiefbau- und Entsorgungs- sowie des Hochbaudepartements, die übrigen Mitglieder des Stadtrats, die Stadtschreiberin, den Rechtskonsulenten, die Stadtkanzlei (Amtliche Sammlung), die Stadtentwicklung, die Liegenschaften- verwaltung, das Tiefbauamt, Geomatik + Vermessung Grün Stadt Zürich, das Amt für Städtebau, die Immobilien-Bewirtschaftung, das Amt für Baubewilligungen und die Baudirektion des Kantons Zürich, Amt für Raumentwicklung, Postfach, 8090 Zürich. Für getreuen Auszug die Stadtschreiberin 4.5.2 Quartiere Der selbstverständliche Umgang mit den Instrumenten der direkten Demokratie (Bürgerrecht) ist einer der Unterschiede zwischen Wien und Zürich. Ein weiterer Unterschied wird von uns in der Bedeutung der Quartiere gesehen. In der Stadt Zürich ist der Kompetenzbereich „Quartiere“ unter dem Begriff Quartiersko- ordination/Soziokultur dem Sozialdepartment zugeordnet. Ziel ist es, eine sozialverträgliche und nachhaltige Quartierentwicklung zu unterstützen. Die Quartierkoordination versteht sich als Anlauf- stelle für Fragen und Anliegen rund um die Quartierentwicklung, das Zusammenleben im Quartier und die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. In Zürich gibt es seit über 100 Jahren Quartiervereine, die für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität im unmittelbaren Lebensumfeld der Bevölkerung arbeiten. Diese privatrechtlichen Vereine sind politisch und konfessionell neutral organisiert und stehen allen interessierten Personen