17 nungen). Demgegen�ber haben interne Umstrukturierungen kontinuierlich zugelegt. Auff�llig ist, dass in den Rankings der 2005er-Befragung mehrere Umstrukturierungsformen auftauchen, die in der neuen Erhebung nicht mehr zu den zehn h�ufigsten geh�ren, z.B. Eigent�merwechsel oder Verschmelzung auf Unterneh- mens- und Konzernebene. Umgekehrt geh�rten der Erwerb wesentlicher Beteiligungen im Ausland sowie �sonstige Umstrukturierungen� vor 2005 nicht zu den zehn h�ufigsten Umstrukturierungsformen. Die Bedeu- tung der �Sonstigen�-Kategorie deutet au�erdem darauf hin, dass es zunehmend Umstrukturierungen gibt, die die Befragten nicht in den vorgegebenen �Standard�-Kategorien unterbringen, d.h. darauf, dass Umstruk- turierungen komplizierter werden. Tabelle 5: Ranking der zehn h�ufigsten Umstrukturierungsformen im Zeitverlauf Umstrukturierungsform 2014 2009-2013 2005-2008 Interne Umstrukturierung (zB neue Abteilungen) 1 1 1 change Management Projekte (mit BR + Besch�ftigten) 2 4 4 �bertragung von T�tigkeiten auf leiharbeitskr�fte 3 2 3 Verlagerung (Inland) in andere Konzerngesellschaften 4 5 5 Outsourcing von Hilfst�tigkeiten (zB K�che, Reinigung) 5 3 2 Outsourcing (Inland) von Produktionst�tigkeiten 6 7 6 Sonstige Umstrukturierungen 7 9 � Outsourcing (Inland) von Angestelltent�tigkeiten (zB Buchhaltung, IT) 8 6 7 Schlie�ung von (Teil)Betrieben 9 10 � Ausgliederung von T�tigkeiten in eigene Tochtergesellschaften 10 8 9 Verlagerung (Ausland) von Produktionst�tigkeiten an andere Standorte � � 10 Erwerb von Beteiligungen im Ausland � � 8 Umstrukturierungen nach Unternehmensmerkmalen: je gr��er der Betrieb, desto ausgepr�gter das Umstrukturie- rungsgeschehen Was die Verbreitung unterschiedlicher Umstrukturierungsformen nach relevanten Merkmalen wie Branche, B�rsennotierung, Art des Betriebs oder Betriebsgr��e betrifft, zeigt sich zun�chst ein weitgehend homoge- nes Muster die Rangfolge von Umstrukturierungsformen betreffend. Vergleicht man dann distinkte �Umstruk- turierungstypen� (B�ndelung von jeweils mehreren Items entlang der Gliederung intern/extern bzw. Inland/ Ausland etc.) nach ausgew�hlten Unternehmensmerkmalen, ergeben sich freilich die erwarteten Unterschie- de (vgl. Tabelle 6): Beispielsweise ist das Thema Auslandsverlagerung mit 55% in den letzten zehn Jahren in produzierenden Betrieben (die deutlich h�ufiger in der Exportwirtschaft t�tig sind) verbreiteter als in Dienst- leistungssektoren (28%). Des Weiteren zeigt sich z.B., dass (gr��ere) b�rsennotierte Konzerne durchwegs �umstrukturierungsaktiver� sind. Auff�lligkeiten finden sich au�erdem beim Typus �internationale Konzerne� (d.h. bei �sterreichischer Tochtergesellschaften internationaler Konzerne), in denen Outsourcing sowie die verschiedenen Formen der Verlagerung von T�tigkeiten ins Ausland generell von gr��erer Bedeutung sind als bei den �brigen Unternehmenstypen. Insourcing, neue, zus�tzliche T�tig- keiten