tannien dar, wo die Unsicherheiten nach der Brexit-Abstimmung für eine Währungsabwertung sorgten", erläu- terte Leissing. Zwar sei der Umsatz in Großbritannien in Britischen Pfund um 4,8 % gestiegen, die negativen Währungseffekte hätten jedoch einen Umsatzrückgang in Euro um 9,2 % bewirkt, hieß es. Im dekorativen Bereich hätten sich die Umsätze vor allem in Russland (plus 7,1 %), Rumänien (plus 7,8 %), Spanien und Portugal (plus 8 %), sowie in Asien (plus 19,4 %) besonders erfreulich entwickelt. In den Bereichen "Egger Retail Products" (Fußboden) und der Division "Egger Building Products" seien die Umsätze annähernd gleich geblieben. 145,6 Mio. Euro (Vorjahr: 142,8 Mio. Euro) hat der Holzkonzern im ersten Halbjahr investiert. Davon seien 36,4 Mio. Euro auf Erhaltungsinvestitionen und 109,2 Mio. Euro auf Wachstumsinvestitionen entfallen. Dazu zählen laut Egger unter anderem die Komplettierung der Installation einer MDF-/HDF-Produktionsanlage samt Fußbo- denproduktion am Standort Gagarin in Russland, Investitionen in Energie und eine weitere Kantenproduktion am Standort Brilon in Deutschland. Für das gesamte Geschäftsjahr 2016/2017 rechnet der Konzern mit einem leichten Umsatzwachstum. Die Er- wartungen für die Produktbereiche "Decorative Products" und "Retail Products" seien positiv, lediglich im Be- reich "Building Products" gehe man aufgrund der anhaltenden Überkapazitäten am OSB-Markt kurzfristig von keiner Verbesserung aus, hieß es. Das seit 1961 bestehende Familienunternehmen beschäftigt laut eigenen Angaben rund 8.000 Mitarbeiter. An 17 Standorten in ganz Europa stellt Egger Produkte aus Holzwerkstoffen sowie Schnittholz her. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Branchenreport. Holzwirtschaft 2017 ? 38