Endbericht – Technologischer Wandel und Ungleichheit 206 den können, haben wir die beiden Gewerkschaften für die Berechnung der sektoralen Gewerkschaftsdichten zusammengefasst.59 Um die Gewerkschaftsdichte auf Branchenebene zu berechnen, haben wir in jeder Branche auf ÖNACE 2-steller Ebene ArbeiterInnen, Angestellte und BeamtInnen genau einer Gewerkschaft (? ? {1,… , ?}) zugeordnet (siehe Tabelle 35). Im Anschluss daran haben wir die Anzahl der Beschäftigten je Gewerkschaft (??) aufsummiert wodurch man für jedes Jahr einen Wert mit allen Beschäftigten, die die potentielle Basis für die Gewerkschaftszugehörigkeit bilden, erhält. Das ist die Zahl der potentiellen Gewerk- schaftsmitglieder (??). Die vom ÖGB zur Verfügung gestellten Zahlen über die Mitglie- deranzahl je Gewerkschaft (??) von 2004–2014 wurden in weiterer Folge durch die Summe der potentiellen Gewerkschaftsmitglieder dividiert. Auf diese Weise erhält man eine Rate, die aussagt, wie hoch der Anteil der potentiellen Gewerkschaftsmit- glieder ist, der durch die jeweilige Gewerkschaft vertreten wird. ?? = ?? ? ?? ? ?=1 = ?? ?? (A.2) Um auf die Gewerkschaftsdichte auf Branchenebene (??) zu kommen, haben wir für jeden Sektor (? = 1,… , ?) den gewichteten Durchschnitt dieser Raten berechnet, wo- bei als Gewichte die Anzahl der Beschäftigten, die durch die jeweilige Gewerkschaft in den Sektoren abgedeckt sind (???) , verwendet wurden (siehe A.2). ?? = ? ( 1 ??? ? ?=1 ? ??) (A.2) 59 Die younion vertritt zudem unselbstständig oder freiberuflich Tätige in den Bereichen Kunst, Medien, Erziehung, Bildung und Sport. Wir haben aber in der Lohnsteuerstatistik keine Daten über unselbstständige Beschäftigte oder Freiberufler.