Arbeitszeit in Österreich: 30 bis 32 Stunden Jobs Seite 4 SORA – Institute for Social Research and Consulting Executive Summary Ausgleich zwischen Einkommen und Belastungen und gute Work-Life- Balance Ein Beschäftigungsumfang von 30 bis 32 Stunden in der Woche ermöglicht einen Ausgleich zwischen den Faktoren, die eine Belastung und eine Zufriedenheit mit der Arbeit erzeugen. 30 bis 32 Stunden unselbständige Erwerbstätige sind in vielen Bereichen zufriedener als Teilzeitbeschäftigte und geben geringere Belastungen als Vollzeitbeschäftigte an. Damit kann eine wöchentliche Arbeitszeit zwischen 30 und 32 Stunden Zufriedenheiten, die für Vollzeitbeschäftigung typisch sind, mit niedrigeren Belastungen einer Teilzeitbeschäftigung vereinen. Einkommenszufriedenheit zwischen Vollzeitbeschäftigen und niedrigeren Teilzeitbeschäftigten Die Einkommenszufriedenheit der zwischen 30 und 32 Stunden Beschäftigten liegt im Vergleich zu den unter 30 Stunden Beschäftigen höher und im Vergleich zu den über 32 Stunden Tätigen niedriger. Starke Belastungen der Vollzeitbeschäftigten werden vermieden Psychische und physische Belastungen sind für 30 bis 32 Stunden Beschäftigte geringer als für Vollzeitbeschäftigte. Auch sind sie weniger von Mehr- und Überstunden betroffen. Zudem können unselbständige Erwerbstätige mit 30 bis 32 Stunden Freizeit und Familie mit dem Beruf wesentlich besser verbinden als mehr Stunden Tätige. Zufriedenheit mit Tätigkeit in vielen Bereichen wie Vollzeitbeschäftigte 30 bis 32 Stunden Tätige sind mit dem Beruf insgesamt (82%) und dem Führungsstil (73%) zufriedener. Die Aufstiegsmöglichkeiten sowie Art und Inhalt der Tätigkeit werden gleich wie bei Vollzeitbeschäftigten bewertet. Zufriedener mit der Arbeitszeitregelung als Vollzeitbeschäftigte und niedrigere Teilzeitbeschäftigte 30 bis 32 Stunden Beschäftigte sind mit Ihrer Arbeitszeit zufriedener sowohl im Vergleich zu mehr oder weniger Wochenstunden Arbeitenden.