Arbeitszeit in Österreich: 30 bis 32 Stunden Jobs Seite 10 SORA – Institute for Social Research and Consulting Über diesen Zeitraum wurden rund 76.000 unselbständige Erwerbstätige befragt. Anschließend werden die Daten nach soziodemografischen Merkmalen, wie Geschlecht, Haushaltszusammensetzung (inklusive Kinder und ErhalterInnen-Rolle), Alter, Bildung, Gemeindegröße, für alle drei Gruppen beschrieben. Danach erfolgt die Deskription der Branche, des beruflichen Status, der Betriebsgröße und der Arbeitszeitregelung, dabei wird auf Geschlechterdifferenzen eingegangen. Um die Qualität der Arbeit im Vergleich darzustellen, werden das Ausmaß der Zufriedenheit, die Belastung und etwaige Veränderungswünsche sowie die Arbeitsplatzsicherheit beschrieben. Um auf die Gesamtbevölkerung zu schließen, werden dabei mit Hilfe einer einfachen Varianzanalyse die Mittelwertdifferenzen zwischen den 30 und 32 Stunden Beschäftigten und den beiden anderen Gruppen berechnet. In einem weiteren Schritt werden mit linearen Regressionen die Auswirkungen der einzelnen soziodemografischen und berufsbezogenen Merkmale auf die Arbeitszufriedenheit und die Belastungen analysiert, um besser auf den Effekt einer 30 bis 32 Stunden-Woche im Vergleich zu längeren oder kürzeren Arbeitszeiten zu schließen. Dabei werden die in Tabelle 3 aufgelisteten Dimensionen des Arbeitsklimaindex als abhängige Variable verwendet, wo jeweils mehrere Fragen zusammengefasst sind. Es werden jeweils zwei Modelle für jede Dimension gerechnet: Das erste Modell berücksichtigt die Gruppeunterschiede zwischen den Beschäftigten, die unter 30 Stunden tätig sind, und denen, die zwischen 30 und 32 Stunden beschäftigt sind. Das zweite Modell betrachtet die Differenzen zwischen den 30 und 32 Stunden Tätigen und den über 32 Stunden Beschäftigten. In den Modellen werden weitere unabhängige Variablen berücksichtigt: Geschlecht, Alter, Bildung, Kind/er im Haushalt sowie die Branche und der berufliche Status (siehe Tabelle 24). Danach werden noch die Gruppen von unselbstständigen Erwerbstätigen beschrieben, die zwar gegenwärtig weniger oder mehr Stunden arbeiten, die aber eine Wochenarbeitszeit von 30 bis 32 Stunden bevorzugen würden.