Arbeitszeit in Österreich: 30 bis 32 Stunden Jobs Seite 32 SORA – Institute for Social Research and Consulting Nachrichtenwesen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Tourismus weisen höhere Belastungseffekte auf, wohingegen die öffentliche Verwaltung weniger physisch stresst. Soziodemografisch indizieren ältere Personen und Frauen allgemein (vor allem Frauen mit Matura) weniger stark belastende Effekte. Die Branchenzugehörigkeit zu Industrie und Gewerbe, Unterrichtswesen, Gesundheits- und Sozialwesen indiziert einen höheren Innovationsstress, wohingegen sich die öffentliche Verwaltung durch einen geringeren kennzeichnet. Einen stärkeren Belastungseinfluss zeigt die Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst (wahrscheinlich im Gesundheits- und Unterrichtswesen) in Referenz zu den ArbeiterInnen an. Für Frauen zeigt sich ein geringerer Belastungseffekt, wohingegen Kinder im Haushalt und ErhalterIn-Rolle einen stärkeren Belastungseinfluss vorweisen. Die Modelle, die 32 Stunden Tätige und unter 30 Stunden Beschäftigte berücksichtigen, weisen grundsätzlich richtungsgleiche Effekte in allen drei Dimensionen zur Belastung auf. 3.4 Berufliche Veränderungswünsche Im Vergleich strebt die Gruppe der zwischen 30 und 32 Stunden Tätigen weniger berufliche Veränderungen als die beiden anderen Gruppen an (siehe Tabelle 13). Zwei Drittel möchten auf längere Sicht in der derzeitigen Position und Tätigkeit verbleiben. Bei den Befragten, die mehr oder weniger Stunden tätig sind, geben dies nur jeweils rund 60% an. Männer äußern verstärkt Veränderungswünsche (siehe Tabelle 23 im Anhang).