14 durch. Auf diese Weise konnte ich die SchülerInnen während der Vorbereitungs- und Bewerbungsphase bis zur Durchführung sowie dem Abschluss der Praktika begleiten. Voraussetzung für das gute Gelingen dieser Forschungsarbeit war das große Interesse der jeweiligen Schulleiterinnen und –leiter und vor allem auch der für die Abwicklung des Praktikums zuständigen FachbetreuerInnen an dieser Studie, die gerne für Fragen zur Verfügung standen. Ich wurde in allen acht Schulen sehr freundlich von meinen direkten AnsprechpartnerInnen und zum Großteil auch von der jeweiligen Schulleitung empfangen. Es war mir oft möglich, mich kurz mit der jeweiligen Schulleitung zu unterhalten und meist konnte ich ausführlich mit einer oder mehreren Lehrpersonen über das Pflichtpraktikum reden. Bei den Terminvereinbarungen gab es ebenso wenige Probleme wie beim Organisieren eines passenden Raums, in dem ich ungestört mit den SchülerInnen sprechen konnte. Eine wichtige Hilfestellung waren die nach jeder Befragungsrunde durchgeführten Gesprächsrunden in den Räumen der AK Wien. Die AuftraggeberInnen dieser Studie kommentierten nicht nur die jeweiligen Zwischenberichte, sondern stellten zusätzliche Überlegungen an, welche weiteren Gesichtspunkte rund um das Thema Pflichtpraktikum zu beachten sind. Diese Besprechungen waren ein wichtiges Korrektiv aber auch eine Bestätigung meiner jeweiligen Forschungsbemühungen. Die nunmehr vorliegenden Ergebnisse wären ohne das kooperative Verhalten der HAS SchülerInnen undenkbar. Ich habe die meisten SchülerInnen insgesamt vier Mal kontaktiert. Vom Erstkontakt an war es mir wichtig, eine gute Gesprächsatmosphäre mit den SchülerInnen herzustellen. Trotz meiner großen Erfahrung Gespräche in Gang zu setzen, musste ich mich erst an die jungen GesprächspartnerInnen gewöhnen. So ist mir aufgefallen, dass der allererste Befragungsdurchgang in einer Wiener HAS kürzer verlaufen ist als spätere Befragungen an anderen Schulstandorten, wo ich mich zunehmend besser auf die 15- bis 17-jährigen HAS SchülerInnen einstellen konnte. Schnell lernte ich, welches Verhalten im Gespräch mit ihnen von Vorteil war. So vermied ich nach ein paar fehlgeschlagenen Versuchen den SchülerInnen Wissensfragen zu stellen. Ungünstig war zum Beispiel folgende Fragestellung: