? IFAM gen (Arbeitszeiten etc) �ndern und ob Neuaufnah- men, Versetzungen und K�ndigungen geplant sind. Finanzplanung ? Investitionsausgaben ? Es sollen die Ausgaben f�r den Planungszeitraum der Investition angegeben werden, wobei eine Dif- ferenzierung in einmalige Ausgaben bei Anschaf- fung (Kaufpreis, Bewilligungskosten etc), laufende Ausgaben (Betriebskosten, Finanzierungskosten etc) und Gesamtkosten sinnvoll ist. ? Einnahmen ? Hier sollen sowohl zus�tzliche Ums�tze (Erweiter- ungsinvestitionen) als auch Kosteneinsparungen (Rationalisierungsinvestitionen) angegeben wer- den. ? Wirtschaftlichkeitsberechnung ? Sie dient vor allem dazu, verschiedene Investitions- varianten bzw. Entwicklungsm�glichkeiten (best case, worst und real Szenario; es wird keine In- vestition get�tigt) miteinander zu vergleichen. Dazu m�ssen Ausgaben und Einnahmen auf den heuti- gen Tag abgezinst werden (=Barwert, diskontierter Cash Flow). Die Barwertberechnung (=Diskontie- rung) erfolgt nach finanzmathematischen Berech- nungsmethoden mit Diskontierungszinss�tzen. ? Wichtig: Die Berechnungsmethoden, die getroffe- nen Annahmen und das Rechenverfahren m�ssen unbedingt angegeben und erl�utert werden. Die H�he des Diskontierungszinssatzes hat gravieren- de Auswirkungen auf das Ergebnis, evtl. mit ver- schiedenen Zinss�tzen berechnen lassen. Wurden alle Risken in der Berechnung ber�cksichtigt? ? Finanzierung ? aus dem erwirtschafteten Cash Flow (Eigenfinan- zierung); neues Eigenkapital (B�rsegang, neue Ge- sellschafter); Kreditaufnahme (Fremdkapital), F�r- derungen), Auswirkungen auf Finanzierungsstruk- tur. WIRTSCHAFTSKRIMINALIT�T: KORRUPTIONSBEK�MPFUNG NEU GEREGELT MATTHIAS KOPETZKY Entgegen der Ank�ndigung vom letzten Mal, in dieser Ausgabe �ber die M�glichkeiten der Pr�- vention zu informieren, habe ich mich entschlossen, aus Gr�nden der Aktualit�t und der Bedeutung gerade f�r gro�e Unternehmen auf die gesetzlichen Neuerungen im Bereich der Korruptionsbek�mp- fung einzugehen, welche im Eil- tempo im Dezember 2007 durch den Gesetzgeber be- schlossen und mit 1. 1. 2008 in Kraft getreten sind. Bisherige Lage Bisher wurde der Begriff der Korruption in den K�pfen und � auf den ersten Blick � auch in den Gesetzen vor allem mit dem Thema �Korruption im �ffentlichen Sektor� und da vor allem mit Beamtenbestechung verbunden. Wer an Korruption dachte, meinte prim�r jene F�lle, in denen Beamte oder Personen in der �f- fentlichen Verwaltung (auch ausgegliederte Einheiten geh�rten bereits dazu) sich bestechen lie�en oder gar Schmiergeld forderten, um Rechtsakte im Sinne des Bestechenden zu setzen. Der Gesetzgeber hat dies bereits auch strafrechtlich erfasst und konkrete Konsequenzen angedroht. In den Paragrafen � 304-309 StGB sind die verbotenen Handlungen im Zusammenhang mit der Beamtenbe- stechung beschrieben und auch die strafrechtlichen Konsequenzen (bis zu 3 Jahre Haft in schweren F�l- len) angef�hrt. Dass die Bestechung von Beamten nicht in Ordnung und strafbar ist, hat sich auch im Ge- wissen der breiten Bev�lkerung durchaus festgesetzt. Weniger klar war bis dato die Lage im gesamten pri- vatwirtschaftlichen Sektor. Hier war und ist die Wahr- nehmung in weiten Bereichen schon sehr viel weniger einheitlich. Gibt es Korruption auch in der Privatwirt- schaft? Spielt Bestechung im Verkehr zwischen Unternehmen oder Unternehmen und Privaten tat- s�chlich eine Rolle? Seit Siemens und VW wissen wir, dass zumindest in anderen europ�ischen Staaten dies offenbar schon eine Rolle spielt. Die Korruption in der Privatwirtschaft wurde von den Strafgerichten � wenn �berhaupt, dann in seltenen F�llen � �ber den �Umweg� der Untreue erfasst, weil man in der Judikatur zum Schluss gekommen ist, dass beispielsweise die Annahme von Schmiergeld durch den Eink�ufer eines Unternehmens dazu f�hrt, dass der vom Unternehmen hernach zu zahlende Ein-