Gr?ngaard war von dieser Gewerkschaft zum Mitglied des Ausschusses für konzerninterne Zusammenarbeit ernannt worden. Dieser Ausschuss war aufgrund einer Vereinbarung zwischen der Gewerkschaft und der Konzern leitung eingerichtet worden. Gr?ngaard soll nach einer außerordentlichen Sitzung des Verwaltungsrats im August 2000, in der es um eine Fusion mit der Danske Bank ging, Informationen dar- über an Bang weitergegeben haben. Bang beriet sich mit seinen zwei Stellvertreterinnen und einem weiteren Gewerkschaftsmitarbeiter. Dieser Mitarbeiter erwarb kurz darauf RealDanmark-Aktien im Wert von rund 48.000 Euro. Rund einen Monat später kam es zu einem ähnlichen Informationsaustausch mit Alan Bang, worauf derselbe Mitarbeiter am 29. September noch einmal Aktien im Wert von rund 214.000 Euro erwarb. Nachdem am 2. Oktober die Fusion offiziell bekannt gegeben war, verkaufte er die Aktien, die um rund 65 % zugelegt hat- ten, mit einem Gewinn von rund 180.000 Euro. Er wurde später wegen Insiderhandels zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Gegen Gr?ngaard und Bang wurden ebenfalls Verfahren eingeleitet, aber zunächst ausgesetzt, da die dänischen Richter darauf bestanden hatten, zuerst dem EuGH Fra- gen zur Auslegung der einschlägigen Insider-Richtlinie der EU zur Vorentscheidung vorzulegen. Im Kern ging es dabei um zwei Komplexe: einmal um den Arbeitnehmer- vertreter im Verwaltungsrat oder im Verbindungs- ausschuss eines Konzerns, der Informationen an den Vorsitzenden der Gewerkschaft weitergibt, zum zweiten um die Frage der Weitergabe von Insider-Information durch den Vorsitzenden der Gewerkschaft an weitere Mitarbeiter. Die Entscheidung des EuGH Zusammengefasst lautet der Tenor der Entscheidung des Höchstgerichts der EU: Die Richtlinie betreffend Insider-Geschäfte verbiete es, dass eine Person, die in ihrer Eigenschaft als Arbeit- nehmervertreter im Verwaltungsrat Insider-Information erhält, diese Information an den Vorsitzenden der Arbeit- nehmerorganisation weitergibt soweit nicht ? ein enger Zusammenhang zwischen der Weitergabe und der Ausübung ihrer Arbeit oder ihres Berufes oder der Erfüllung ihrer Aufgaben besteht und ? diese Weitergabe für die Ausübung dieser Arbeit oder dieses Berufes oder für die Erfüllung dieser Aufgaben unerlässlich ist. Die Richtlinie verbiete zudem die Weitergabe von Insider-Information durch den Vorsitzenden einer Schnupperkurs für NeueinsteigerInnen 14.–16. März 2011 Orientierung im Aufsichtsrat Grundmodule 10.–13. Jänner 2011, 14.–17. Feber 2011 Rechte und Pflichten des Auf- sichtsrats 7.–10. März 2011 2.–5. Mai 2011 Wirtschaftliche Mitbestimmung 25.–27. Mai 2011 Die Aufsichtsratssitzung Wahlmodule 24.-25. Jänner 2011 Betriebsrat im Aufsichtsrat und Anlagenbeirat von Pensions- kassen und Mitarbeitervor- sorgekassen 9.–10. Mai 2011 Die eigene Bilanz analysieren 11. Mai 2011 Aufsichtsrat meets Abschlussprüfer 12. Mai 2011 Wirtschaftskriminalität – eine Gefahr für Aufsichtsräte und Arbeitsplätze 23.–24. Mai 2011 Umstrukturierung, Ausgliederung, Fusion 14.–15. Juni 2011 Analyse von Versicherungsbilanzen 20.–21. Juni 2011 Analyse von Bankbilanzen IFAM-Auskünfte Inhaltliche Fragen: Ines Hofmann, Ines.Hofmann@akwien.at oder 01/50165-2268 Organisatorische Fragen: Friederike Harmuth, Friederike.Harmuth@akwien.at oder 01/50165-3281 IFAM-Anmeldung Nicole Appinger ÖGB-Bildungsreferat bildung@oegb.at 01/534 44-39254 IFAM TERMINE FRüHjAHR 2011 ?IfAM