54 auswirkt. Wenn häufig erwartet wird, dass man länger in der Arbeit bleiben soll, sinkt die Zufriedenheit. Einen klar positiven Einfluss hat hingegen die Möglichkeit, einfach Stunden und Tage frei zu nehmen, einen klar negativen die Häufigkeit, unter Zeitdruck zu arbeiten, und zwar in allen Modellen. Auch die Möglichkeit, die Beginn- und Endzeiten teilweise selbständig zu wählen, wirkt sich klar positiv aus. Inhaltlich bedeutet das, dass die Möglichkeit, sich kurzfristig Stunden oder Tage frei zu nehmen, hinsichtlich der Autonomie nicht ausreicht, die Zufriedenheit mit der Arbeitszeitgestaltung zu erklären. Die Möglichkeit, Arbeitszeiten teilweise selbst zu bestimmen, hat also auch, wenn man die Möglichkeit, kurzfristig frei zu nehmen, berücksichtigt, einen positiven Einfluss. Keine Zeiterfassung wirkt sich wiederum bei fixen Arbeitszeiten in allen drei Modellen positiv auf die Zufriedenheit mit der Arbeitszeitgestaltung aus, was vermutlich durch einen Autonomiegewinn zu erklären ist. Wird bei teilweise selbstbestimmten Arbeitszeiten die Zeit wiederum nicht erfasst, wird der positive Einfluss ähnlich wie in obiger Regression wieder abgeschwächt.