59 erfordern, ist die berichtete Bildungsbeteiligung deutlich höher als bei Formen mit meist geringeren Bildungsabschlüssen. Abbildung 15: Berufliche Aus- und Weiterbildung in den vier Wochen vor der Befragung nach Arbeitszeitarrangement, 2015 Quel le : Stat ist ik Aust r ia Mikrozensus -Arbei tskräfteerhebung - Ad-hoc-Modul „Arbei tsorganisat ion und Arbei tszei tgestal tung“ – Jahresdurchschni t t 2015, eigene Berechnungen. Auch die einzelnen Fragen zur Selbststeuerung der Arbeit, zur Form der Arbeitszeit- aufzeichnung und möglichen pauschal abgegoltenen Überstunden (ohne Abbildung) liefern keine Hinweise in Richtung eines möglichen negativen Einflusses flexiblerer Arbeitszeitgestaltung auf die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Insgesamt ist also zu sagen, dass die hier analysierten Daten ebenso wie die Analysen von Krenn und Kasper einen starken Einfluss der Ausbildung auf die berufliche Bildungs- beteiligung zeigen. Ein negativer Zusammenhang zwischen selbstgesteuerten und flexiblen Arbeitszeitformen und der Teilnahme an beruflicher Weiterbildung ist nicht zu erkennen. ? Ausbildung während der Freizeit oder während der bezahlten Arbeitszeit? An die Frage nach der Teilnahme an beruflicher Weiterbildung schließt jene nach der Finanzierung dieser Ausbildung an, d.h., ob die berufliche Ausbildung innerhalb der bezahlten Arbeitszeit oder in der Freizeit – und damit in den meisten Fällen auch auf eigene Kosten – besucht wurde. Hier zeigt sich insgesamt, dass Personen, die häufiger eine Ausbildung besuchen, auch häufiger Ausbildungen in der Freizeit absolvieren. Auffallend ist der hohe Freizeit-Anteil