Auf der Personenebene werden ausgewählte soziodemografische Merkmale, wie auch Merkmale zu Betreuungsaufgaben, Führerscheinbesitz etc. betrachtet. Die Möglichkeit, einen Teil des Arbeitspensums von zu Hause aus zu erledigen, kann einen Einfluss auf die Mobilität von Erwerbstätigen haben – Arbeitswege fallen bei mehreren Arbeitsstunden zu Hause teilweise weg. Bei der Mobilitätserhebung 2013/2014 geben 19 % der erwerbstätigen ÖsterreicherInnen an, Homeoffice zu nutzen (Abbildung 14). In Wien ist der Anteil „Homeoffice/Telearbeit“ mit 24 % am höchsten, in Burgenland mit 14 % am niedrigsten. Mehr Männer als Frauen geben an, von zu Hause aus arbeiten zu können. Burgenland bildet hier die Ausnahme, da in diesem Bundesland 16 % der Frauen aber nur 12 % der Männer die Frage nach Homeoffice/Telearbeit bejahen. Homeoffice bzw. Telearbeit wird von erwerbstätigen Personen aller Altersklassen genutzt – ein Trend zeigt jedoch ein wenig mehr zu den älteren Personen ab 45 Jahren. EPUs und neue Selbständige ohne Büroinfrastruktur haben sich vermutlich häufiger angesprochen gefühlt. Abbildung 14: Erwerbstätige Personen nach Homeoffice/Telearbeit und Geschlecht. Vergleich Österreich, VOR, Wien, Niederösterreich und Burgenland. Daten aus der Mobilitätserhebung „Österreich unterwegs 2013/2014".