Endbericht zur Arbeitssituation von LSBTI-Personen in Österreich Seite 11 SORA – Institute for Social Research and Consulting Konkrete Unterstützungsforderungen Die befragten LSBTI-Beschäftigten erwarten sich – nicht zuletzt auch ange- sichts dieses hohen Ausmaßes an Benachteiligungen und Ungleichbehandlungen – konkrete Richtlinien für den Umgang mit LSBTI- Personen und LSBTI-Themen im Betrieb, eine klare Positionierung gegen Diskriminierungen seitens ihrer Unternehmensführung und themenspezifische Weiterbildungen oder Diversity-Trainings. Die beiden am wenigsten hilfreich erachteten Vorschläge betreffen sprachliche und symbolische Maßnahmen, wobei gendersensible Formulierungen in der internen Kommunikation immer noch von knapp mehr als der Hälfte als zumindest ziemlich hilfreich betrachtet werden, symbolische Maßnahmen (z.B. Regenbogenfahnen, Poster und ähnli- ches) von 47%. Vielen geht es dabei letztlich vor allem um die Sichtbarmachung von LSBTI-Personen und -Themen, wobei diese nicht nur auf betrieblicher, sondern auf gesamtgesellschaftlicher Ebene vorangetrieben werden sollte.