Endbericht zur Arbeitssituation von LSBTI-Personen in �sterreich Seite 29 SORA � Institute for Social Research and Consulting Tabelle 1: Wie wurden die Befragten auf die Umfrage aufmerksam? Prozent Auf dem Social-Media-Kanal eines LSBTI-Vereins (z.B. Facebook, Twitter) 36% Durch einen E-Mail-Newsletter eines LSBTI-Vereins 18% Pers�nlich, z.B. durch Hinweis von Freund*innen, Bekannten oder Kolleg*innen 15% In einer Zeitschrift der Arbeiterkammer oder Gewerkschaft 12% In den Medien (z.B. ORF, Zeitungen usw.) 9% Anderes (zumeist Aidshilfe, direkt von SORA/AK Wien, allgemeine Nennung) 3% Auf der Homepage eines LSBTI-Vereins 3% In LSBTI-nahen Zeitschriften oder Magazinen 2% keine Angabe 1% Gesamt 100% Anm.: Spaltenprozent R�cklauf und Repr�sentativit�t Die Onlinebefragung stand interessierten Personen von 13. Februar bis 7. Ju- ni 2017 offen. Insgesamt konnten w�hrend dieses Zeitraums mehr als 4.000 Zugriffe auf die Homepage verzeichnet werden. Im finalen Datensatz fanden sich 1.637 Interviews. Von diesen fielen 99 Personen nicht in die engere Ziel- gruppe, weil diese sich noch in Ausbildung befanden und nicht erwerbst�tig waren. 47 Personen waren cis-geschlechtliche M�nner oder Frauen mit einer heterosexuellen Orientierung, auch diese fielen nicht in die Zielgruppe und wurden aus dem Datensatz genommen. Auf Basis von statistischen Konsis- tenz- und Plausibilit�tschecks, einer �berpr�fung der Mindestantwortzeit sowie der Mindestantwortbereitschaft wurden 54 F�lle aus dem Datensatz ge- nommen. In einem letzten Schritt wurden auch jene Interviews entfernt, in denen Angaben zur sexuellen Orientierung, Identit�t und dem Erwerbsstatus fehlten. Zudem wurde entschieden, Interviews, in denen keine Angaben zur Outing-situation im Betrieb vorlagen, aus dem Datensatz zu entfernen, da die- se Angaben als zentral f�r die weiteren Analysen erachtet wurden. Derart reduzierte sich der Stichprobenumfang von 1.437 auf 1.268. Abschlie�end sei nochmals darauf hingewiesen, dass aufgrund des Feldzu- gangs und der methodischen Einschr�nkungen keine Repr�sentativit�t der Studienergebnisse gew�hrleistet werden kann. Die in den folgenden Kapiteln dargestellten Ergebnisse d�rfen folglich auch nicht verallgemeinert werden und gelten zun�chst lediglich in Bezug auf die vorliegende, selektive Stichpro- be, deren Selektivit�t in erster Linie durch den Befragungszugang bedingt wird. Dies muss bei der Analyse und Interpretation der Ergebnisse ber�cksich- tigt werden.