spiel errechneten Erhöhungen wurden jedoch ohne Be¬ rücksichtigung dieser Aufwertungsbestimmung durch¬ geführt, liegen somit noch viel höher. Ein weiteres Beispiel soll die Aufwertung der frei¬ willigen Höherversicherung in der Pensionsversiche¬ rung verständlich machen. Für einen Versicherten, der in den letzten zehn Jahren monatlich 360 S zur freiwilligen Höherversiche¬ rung in der Pensionsversicherung bezahlt hat, ergibt sich folgendes Bild: 1959 4.320 (360 X 12) mal 1,780 = 7.689.60 1960 4.320 mal 1,648 = 7.119.36 1961 4.320 mal 1,529 = 6.605.28 1962 4.320 mal 1,411 = 6.095.52 1963 4.320 mal 1,318 = 5.693.76 1964 4.320 mal 1,232 = 5.322.24 1965 4.320 mal 1,140 = 4.924.80 1966 4.320 mal 1,071 = 4.626.72 1967 4.320 mal — = 4.320.— 1968 4.320 mal — = 4.320.— eingezahlt, insgesamt 43.200 = 56.717.28 1 Prozent von 56.717.28 = 567.17 14mal 567.17 = 7.940.38 oder 12mal 661.67 Beiträge, die im Jahre 1956 entrichtet wurden, wer¬ den bereits 1969 um 95 Prozent erhöht, die im Jahre 1966 entrichtet wurden, um 7 Prozent. Die private Krankenversicherung 1. Arztkostentarif Nach dem billigsten Arztkostentarif (AB l)6 für nichtsozialversicherte7 Personen betragen die monat¬ lichen Prämien je nach Alter: Männer 18.90 S bis 48.80 S Frauen 18.90 S bis 61.10 S Ehepaare 68.20 S bis 98.90 S Nach dem teuersten Arztkostentarif (AB 4)8 für nichtsozialversicherte Personen betragen die monat¬ lichen Prämien je nach Alter: Männer 51.30 S bis 133 S Frauen 51.30 S bis 162.20 S Ehepaare 181.40 S bis 265.70 S Welche Leistungen stehen nun der Prämienzahlung gegenüber? (In der Gegenüberstellung werden nur die häufigsten Leistungen herausgegriffen.) a) Arztkosten Für den praktischen Arzt gewährt die private Kran¬ kenversicherung nach dem billigsten Tarif (AB 1) für eine Ordination 20 S und für eine Visite 40 S als Ent¬ schädigung. Beim teuersten Tarif (AB 4) erhöhen sich diese Entschädigungen auf 50 S und 100 S. Für den Facharzt gewährt die private Krankenver¬ sicherung nach dem billigsten Tarif (AB 1) für die erste Ordination 80 S ( für die Folgeordination 40 S) und für die erste Visite 100 S (für die Folgevisite 50 S) als Ent¬ schädigung. Beim teuersten Tarif (AB 4) erhöhen sich die Entschädigungen für die erste Ordination auf 200 S (für die Folgeordination auf 100 S) und für die erste Visite auf 250 S (für die Folgevisite auf 125 S). b) Medikamente Medikamente werden mit 80 Prozent und je Ver¬ sicherungsjahr nur bis 1000 S (Mindesttarif) be¬ ziehungsweise 2500 S (Höchsttarif) vergütet. 2. Spitalskostentarif Nach dem billigsten Spitalskostentarif (HB 0)8 be¬ tragen für nichtsozialversicherte Personen die monat¬ lichen Prämien je nach Alter: Männer 21.30 S bis 76.10 S Frauen 21.30 S bis 64.20 S Ehepaare 83.80 S bis 130.50 S Nach dem teuersten Spitalskostentarif (HB 4)8 für nichtsozialversicherte Personen betragen die monat¬ lichen Prämien je nach Alter: Männer 88.50 S bis 272.10 S Frauen 88.50 S bis 249.40 S Ehepaare 334.90 S bis 485.— S Welche Leistungen stehen nun der Prämienzahlung gegenüber? (In der Gegenüberstellung werden auch nur wieder die häufigsten Leistungen herausgegriffen.) a) Spitalskosten Bei Spitalsaufenthalt vergütet die private Kranken¬ versicherung nach dem billigsten Tarif (HB 0) pro Auf¬ enthaltstag an Verpflegskosten 200 S9 und nach dem teuersten Tarif (HB 4) 500 S. Die Spitalsverpflegskosten für die 1. Verpflegskiasse von der privaten Kranken¬ versicherung während der ersten sieben Tage sind nicht mehr kostendeckend, und man wird daher eine Prämiensteigerung nicht umgehen können. Bei nichtoperativen Fällen ist nach dem billigsten Tarif eine zusätzliche Kostenvergütung für den Spitals¬ aufenthalt nicht vorgesehen. Hingegen ist nach dem teuersten Tarif im nichtoperativen Fall eine zusätzliche Kostenvergütung von 2500 S sowie in den ersten 14 ^agen eines stationären Spitalsaufenthaltes eine zusätzliche Vergütung von täglich bis 300 S und ab dem 15. Tag von täglich bis 100 S vorgesehen. b) Operationskosten Eine Operationskostenvergütung ist beim Mindest¬ tarif nicht vorgesehen. Beim Höchsttarif vergütet die private Krankenversicherung je nach Schwere der Operation gemäß Gruppenverzeichnis Operations¬ kosten in folgender Höhe: Gruppe I 750 S Gruppe II 1.500 S Gruppe III 2.500 S Gruppe IV 5.000 S Gruppe V 7.500 S Gruppe VI 10.000 S Gruppe VII 12.500 S Gruppe VIII 15.000 S 6 Dieser Tarif wird von der Versicherungsanstalt der österreichi¬ schen Bundesländer angeboten. ' Für sozialversicherte Personen sind die Prämien etwas nied¬ riger. 8 Dieser Tarif wird von der Versicherungsanstalt der öster¬ reichischen Bundesländer angeboten. 9 Die Pflegegebührensätze betragen in der 3. Klasse pro Tag 220 S und in der 1. Klasse 525 S bis zum 7. Tag und ab dem 8. Aufenthaltstag 437.50 S. Der Kostenersatz, den die soziale Kran¬ kenkasse bei Anstaltspflege in einer nicht im Vertrag stehenden Krankenanstalt (Privatspital) pro Tag leistet, beträgt 155 S. 19