In diesem Heft finden Sie: € Stabilisierungspaket: Chancen auf Erfolg Seite 4 Welche Chancen auf Erfolg hat das Stabili¬ sierungspaket vom vergangenen Novem¬ ber? Unsere Titelgeschichte setzt sich die¬ ses Mal aus vier Interviews zusammen: Benya, Drennig, Hrdlitschka und Stari- bacher antworten auf sieben Fragen von „Arbeit und Wirtschaft". Dazu Statistiken über Löhne und Preise und eine Doku¬ mentation der vereinbarten Stabilisierungs¬ maßnahmen. *Warum? Seite 11 „Arbeit und Wirtschaft" erscheint ab dieser Nummer im neuen Kleid und mit erweiter¬ tem Umfang. In seinem Leitartikel stellt AW-Chefredakteur Gottfried Duval dar, welche Motive die Redaktion zu dieser Um¬ stellung bewogen haben. Duval, nach einer entzündeten Gallenblase nun auch von alten Magengeschwüren befreit, fühlt sich wieder vollkommen fit. Noch stärker als früher will er sich bemühen, AW zu einer Tribüne zwischengewerkschaftlicher Dis¬ kussion für die Betriebsräte zu machen. 50 Jahre „Arbeit und Wirtschaft" Seite 14 Vor 50 Jahren, am 1. Jänner 1923, erschien die erste Nummer von „Arbeit und Wirt¬ schaft" als Organ der Arbeiterkammern, der Gewerkschaftskommission und der Betriebsräte. Fritz Klenner untersucht in seinem Beitrag „Veränderte Horizonte" die Positionen der Gewerkschaftsbewegung von damals und von heute. Die ehemaligen AW-Redakteure Jacques Hannak, Otto Leichter und Paul Blau berichten über drei bemerkenswerte Abschnitte aus der Ge¬ schichte unserer Zeitschrift. ARBEIT UND WIRTSCHAFT HALBMONATSCHRIFT FÜR VOLKSWIRTSCHAFTLICHE. SOZIAL¬POLITISCHE UND GEWERKSCHAFTLICHE FRAGENORGAN DER GEWERKSCHAFTSKOMMISSION. ARBEtTERKAMMERNUND BETRIEBSRÄTE ÖSTERREICHS „Von-bis-Preise": Erziehungs- und Kampfmittel Seite 32 Die vom Handelsministerium veröffentlich¬ ten „Von-bis-Preise" brachten eine in die¬ sem Umfang noch nie dagewesene Markt¬ übersicht. Sie ergab extreme Preisunter¬ schiede im Warenangebot und ein deut¬ liches West-Ost-Preisgefälle in Österreich. Die Verlautbarung der „Von-bis-Preise" hat nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Industrie und die Händler zum Nach¬ denken veranlaßt. r 1 a m SR, ib.; 1 Metternich lebt jetzt in Washington Seite 38 Der Metternich un¬ serer Zeit lebt jetzt in Washington und heißt Henry Kissin¬ ger, meint AW-Mit- arbeiter Otto Fiel¬ hauer. Kissinger ist der Chefdiplomat einer neuen Heiligen Allianz zwischen den Supermächten. Der Schutz ihrer In¬ teressensphären hat Vorrang vor den Welt¬ befreiungen und ideologischen Kreuzzügen. Nüchternes Machtdenken triumphiert über revolutionäre Schwärmerei. Wie gut ist das Budget? Seite 49 Herbert Ostleitner, Mitarbeiter der wirt¬ schaftswissenschaftlichen Abteilung der Wiener Arbeiterkammer, versucht eine wirtschaftspolitische Einschätzung des Bud¬ gets 1973. Der Autor stellt die Frage, wie¬ weit der Staatshaushalt den Zielen Preis¬ stabilität, Wirtschaftswachstum und gleich¬ mäßigere Einkommensverteilung entspricht. Sozialtourismus: Massenvergnügen oder Kulturbewegung? Seite 54 In diesen Wochen werden die meisten Ferienpläne fixiert. Die bunten Prospekte der Reisebüros machen verlockende Ange¬ bote. Der Urlauberstrom wird auch heuer anschwellen. Franz Senghofer setzt sich mit der Kritik am Massentourismus aus¬ einander, hinter der er den Hochmut von gesellschaftlich einst Privilegierten ent¬ deckt. Der Autor empfindet die moderne Völkerwanderung des Sozialtourismus als kulturellen Fortschritt. M •ts i *•7 1/73 {trtx4l wirisHmll 1