»Arheit&Wirtschaft 10/2004 Inhalt. Rubriken Meinungen @ 4 | Standpunkt 5 I Leserforum Aus Arbeiterkammern & Gewerkschaften 6 | Kinderbetreuung: »Müttergeld« kein Ausweg 6 | Ladenöffnung: Bilanz zum Liberalisierung 7 | Krankenkassenfinanzierung: Besserverdiener bevorzugt @ 7 | Organisierter Sozialbetrug: Kein Kavaliersdelikt 41 | Schon jetzt oft 45-Stunden-Woche Gesellschaftspolitik a 38 | Pensionsharmonisierung: Frauenschicksal arm im Alter? ? Wirtschaft & Arbeitsmarkt 31 | Verbraucherpreise Hintergrund: 44 Pensionsharmonisierung Fragen und Antworten: Ein Auszug aus einer hochaktuellen Ubersicht dieser »Reform«, die uns leider alle betrifft. Internationales 13 | EU: Die neue Kommission 37 | Vladimir Spidla 40 | Nach Ostland wollen sie reiten 41 | Brasilien: Sklavenarbeit 41 | Europa: Jugendarbeitslosigkeit 42 | EU-Ratspräsidentschaft 43 | Wandernde Arbeitnehmer 43 | Nicaragua: Parmalat VORSCHAU NOVEMBER 2004 »Arbeit&Wirtschaft« bringt im Novem¬ berheft unter anderem einen Beitrag zur Diskriminierung am Arbeitsplatz »Ohne Unterschied!«, ein Interview mit Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin der Ge¬ werkschaft der Privatangestellten und Vi¬ zepräsidentin der Arbeiterkammer Wien. Weitere Beiträge befassen sich mit dem ös¬ terreichischen Sozialsystem, mit »harmo¬ nisierten« Pensionen und mit Problemen der Gesundheitspolitik. @ So gekennzeichnete Beiträge sind im Internet abrufbar, man kann sie von dort zur Vervielfältigung ausdrucken oder an Interessierte versenden Redaktion intern Auch wenn sie relativ kompliziert ist, die Sache mit der »harmonsierten« Berech¬ nung der Pensionen - eines ist gewiss: Es bedeutet eher nichts Gutes. Wie es im Detail ausschaut, haben wir in dieser Ausgabe auch in Fragen und Antworten aufgelistet. Bei weitem nicht alle Fragen, bei weitem nicht alle Ant¬ worten, aber zumindest ein Ansatz. Wer mehr und genaueres wissen will, sollte das Internet benützen. Wer keinen Zugang zu diesem wich¬ tigen Medium hat, könnte vielleicht je¬ manden von den Privilegierten bitten, ihm/ihr einen Ausdruck zu machen. Mit dem Zugang zu Informationen ist das so eine Sache. Der Kanzler und die Regierungsmitglieder sagen sinngemäß: »Feine Sache, die neuerliche Pensionsi¬ onsreform!« Nicht sehr überraschend. Das ist dann überall zu lesen. Dass es Kri¬ tik gibt, wird zwar auch erwähnt, aber der Teufel steckt auch hier im Detail. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe er¬ gibt sich fast zwangsläufig, denn immer wenn wir über Profitmargen, Sozialstaat und flexible Arbeit berichten, erkennt man die stattfindende Umverteilung und es erhebt sich die Frage: Ist das gerecht? Eine weitere Frage und noch wichti¬ gere Frage ist: Was sollen wir tun? Was können wir dagegen tun? Die Antworten liegen auf der Hand. Wie immer bitte ich Sie, auch im Na¬ men des Redakionskomitees, sich für die Lektüre dieses Heftes Zeit zu nehmen und nicht zu zögern, falls es Fragen oder Einwände gibt: Wir sind für Sie da. Siegfried Sorz www.arbeit-wirtschaft.at